Was wir machen

Die AG SESB gibt seit über 20 Jahren der Staatlichen Europa-Schule als Schulform eine Stimme gegenüber der Berliner Politik, der Senatsverwaltung und weiteren Interessenverbänden. Wir setzen uns dafür ein, dass die Kernbestandteile der SESB im Sinne der Gründer*innen erhalten bleiben. Das tun wir auf verschiedenen Ebenen:

 

• Als Sprachrohr der SESB haben wir einen engen persönlichen Kontakt zu den einzelnen Standorten. Wir bemühen uns, zu unseren Treffen Vertreter*innen jedes Standorts einzuladen. So bündeln wertvolle Informationen aus den Standorten, sammeln Best-Practise-Beispiele und können Standorte in Konfliktfällen gezielt beraten.

• Wir fördern durch unsere regelmäßigen Treffen den Austausch zwischen den SESB-Standorten. 

• Wir werben bei den bildungspolitischen Sprecher*innen der einzelnen Fraktionen im Abgeordnetenhaus um Unterstützung und Ausbau der SESB. Wir organisieren mit ihnen auch öffentliche Podiumsdiskussionen.

•Wir engagieren uns auch überbezirklich in Eltern- und Schulgremien, um die Interessen der SESB sichtbar zu machen.

• Wir treffen uns regelmäßig mit Vertreter*innen der Senatsverwaltung zum Informationsaustausch.

• Wir nehmen öffentlich Stellung zu SESB-Belangen - sei es in Leserbriefen, öffentlichen Anhörungen oder auf unserer Webseite.


Wenn Sie mehr Informationen über unsere Aktivitäten oder unsere Treffen benötigen, nehmen sie gerne Kontakt mit uns auf.


Hier finden Sie unsere bisherigen Stellungnahmen und Aktivitäten:

Veranstaltung: 1. SESB-Schulschachturnier

10. Mai 2017: Zum 1. Mal fand das SESB-Schachturnier statt. Mehr als 65 Schülerinnen und Schüler verteilt auf 15 Mannschaften aus 10 Europaschulen Berlins haben daran teilgenommen. Das Turnier wurde von der Schach-AG der Athene-Grundschule in Lichterfelde West organisiert. Mehr...

Diskussion: Staatliche Europa-Schule Berlin jetzt in ganz Berlin - ein Erfolgsmodell für Europa! am 15. März 2017

März 2017: Die AG SESB der Europa-Union Berlin lädt ein zu einer Diskussion mit den bildungspolitischen Sprechern der im Abgeordnetenhaus vertretenen Fraktionen über die Situation und die Zukunft der Europa-Schulen in unserer Stadt. Mehr...

Fragen an die AfD zum Konzept der SESB

September 2016: Wir haben die AfD vor der Wahl um Stellungnahme zu den folgenden Fragen gebeten. Hier sind unsere Fragen und die Antworten, die wir erhalten haben. Mehr...

Unterstützung durch den LEA

August 2016: In ihrem Forderungspapier zur Koalitionsbildung für das Abgeordnetenhaus nach der Berlin–Wahl 2016 setzt sich der Landeselternausschuss Berlin für die Standortsicherung und den Ausbau der SESB ein.  Mehr...

Fragen bei Abgeordnetenwatch.de

Juni 2016: Wir haben die Bildungspolitischen Sprecher der Parteien des Berliner Abgeordnetenhauses auf Abgeordnetenwatch.de um Stellungnahme zu den folgenden Fragen gebeten. Hier sind unsere Fragen und die Antworten, die wir erhalten haben. Mehr...

SESB-Schulstandorten fehlt Sicherheit

15.06.2016: Mit Sorge beobachtet die AG-SESB der Europa-Union Berlin, dass an der Lew-Tolstoi-Grundschule in Lichtenberg zum wiederholten Mal Klassen der Staatlichen Europa-Schule Berlin (SESB) ausgelagert werden sollen, um Regelklassen Platz zu schaffen. Das ist seit Festschreibung der SESB als Schule besonderer Prägung* im Berliner Schulgesetz 2012 bereits der fünfte Versuch eines Bezirks, einen SESB-Standort zu verlagern oder zu verkleinern, um Regelklassen einzurichten. Im Jahr 2013 waren es die Märkische Grundschule in Reinickendorf und die Quentin-Blake-Grundschule in Steglitz-Zehlendorf, 2014 die Homer-Grundschule in Pankow. 

Die SESB gehört in Deutschland/Europa zur Spitzenklasse bilingualer Schulformen

29.04.2016: Heute präsentierten führende deutsche Bildungsforscher*innen erste Zwischenergebnisse der so genannten "EUROPA-Studie". Es handelt sich um die erste umfassende Langzeiterhebung und Evaluation der Lernfortschritte von Schüler*innen aus den 2. und 4. Klassen. Die Ergebnisse werden im Juli öffentlich präsentiert. Dass wir an der internen Runde teilnehmen konnten, hat uns sehr gefreut. Die Ergebnisse selbst bestätigen uns, dass die SESB ein Erfolgsmodell ist.

Gespräch mit Stefanie Remlinger, MdA

15.04.2016: Wir danken Frau Remlinger, MdA, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Bildung, berufliche Bildung und Haushaltspolitik, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin für das Gespräch. Mit detailreichem Wissen unterstützt sie das SESB-Konzept und interessiert sich auch für eine Erweiterung in Richtung "Internationale Schule" mit nicht-europäischen Sprachen und fragt gezielt nach entsprechenden Implementations-Erfahrungen und nach Erfahrungen mit der zunehmenden Mehrsprachigkeit. Unseren begründeten Wunsch eines regelmäßigen und überbezirklichen Gremiums mit der Senatsverwaltung, um größere Veränderungen in Gang zu setzen. Dafür würde sie sich aus Überzeugung in der Zukunft mit einsetzen.

Gespräch mit Lars Oberg, MdA

22.02.2016: Wir danken Herrn Oberg, MdA, wissenschaftspolitischer Sprecher, Fraktion SPD im Abgeordnetenhaus von Berlin für das Gespräch. Sehr gut informiert sieht Herr Oberg die Chancen der SESB auf der einen Seite und Bedrohung dieser Schulform durch den erwarteten Anstieg der Schülerzahlen der Regelschulen. Er weist auf die unmittelbar praktischen Probleme hin, die sich durch das Übertragen der Verantwortung von Bezirks- auf Senatsebene ergeben.

 

 

Anhörung im Bildungsausschuss des Abgeordnetenhauses zur SESB

12.06.2014 Der Ausschuss für Bildung, Jugend und Familie im Berliner Abgeordnetenhaus hat sich am angesichts steigender Schülerzahlen der Situation der Staatlichen Europa-Schule Berlin (SESB) gewidmet und hierzu auch den Vorstand unserer Arbeitsgruppe angehört. Heike Gabriel als Vorsitzende der AG SESB verwies mit Blick auf die Ereignisse um den deutsch-griechischen SESB-Standort Homer-Grundschule in Pankow auf die systeminhärente Strukturbrüche im Konstrukt SESB.

Evaluation der Staatlichen Europa-Schule Berlin startet

04.06.2014 In diesen Tagen startet die erste wissenschaftliche Evaluation der Staatlichen Europa-Schule Berlin (SESB). Sie wird bis 2016 an jedem SESB-Standort das sprachliche und interkulturelle Lernen der Schülerinnen und Schüler erfragen und die Daten gesammelt auswerten. Auch die Eltern sind eingeladen, an den umfangreichen Befragungen mitzuwirken.

„Europa von Kindesbeinen an: Zukunftsmodell Europa-Schule“"

02.04.2014 Die Europa-Schule Berlin (SESB) ist ein Wegbereiter für ein verständnisvolles und entgegenkommendes Miteinander der heranwachsenden Generation. Das hat Hildegard Bentele, Europa- und schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhauses, während der Podiumsdiskussion „Europa von Kindesbeinen an: Zukunftsmodell Europa-Schule“ am 2. April 2014 betont. Auf ihre Einladung hin kamen Politiker, Fachexperten, Eltern und weitere Interessierte im Abgeordnetenhaus zusammen, um die Herausforderungen dieses wertvollen Berliner Schulangebotes zu diskutieren.

Im Kulturradio. "Zweisprachigkeit im Schulalltag: Die staatliche Berliner Europa-Schule"

18.03.2014 Die Staatliche Europa-Schule Berlin, kurz SESB, ist auch heute noch, 22 Jahre nach ihrer Einführung, ein Unikum in der deutschen Schullandschaft. Den großartigen Erfolg dieser Schulform hat nun das Kulturradio Berlin-Brandenburg, rbb, in seiner Sendung "Kulturtermin" vom 18. März 2014 vorgestellt.

In der Sendung mit dem Titel "Zweisprachigkeit im Schulalltag: Die staatliche Berliner Europa-Schule" wies SESB-Gründerin Nicole Durand-Nusser, die sich noch heute im Landesvorstand der Europa-Union Berlin engagiert, die Entwicklung dieses besonderen Projektes auf. Bis heute profitieren Schülerinnen und Schüler von dem bilingualen Angebot sowohl im Unterricht als auch generell im Schulleben. In keinem anderen Bundesland gibt es eine vergleichbare Schulform.

Hier geht´s zum Manuskript der Sendung.

Stellungnahme zum Ringen der SESB-Sprachzweige um ihre Standorte

14.01.2014 Zum Schuljahr 2011/12 wurde die Staatliche Europa-Schule Berlin (SESB) aus ihrem langjährigem Schulversuchsstatus in eine Schule besonderer pädagogischer Prägung überführt und per Einrichtungsverfügung im März 2012 verwaltungstechnisch geregelt. U.a. mit dem darin enthaltenem Passus zu den Übergangsregelungen wird heute die Verlagerung des SESB-Sprachzweiges Deutsch-Griechisch vom seit 15 Jahren bestehenden Standort der Homer-Grundschule in Pankow nach Steglitz-Zehlendorf begründet.

In Paragraf XIV der Einrichtungsverfügung heißt es: „Abweichend…ist es zulässig, wenn SESB-Grundschulen aus organisatorischen Gründen noch bis einschließlich Schuljahr 2014/15 einzügig eingerichtet werden. Sollte die dauerhafte Ausweitung der Zügigkeit an einzelnen Standorten nicht möglich sein, sind diese Züge – bei entsprechender Nachfrage – an andere Schulen zu verlagern…“