Anlässlich des diesjährigen Internationalen Frauentages wollte die Europa-Union Berlin ein Zeichen setzen und endlich mal eine Veranstaltung ausrichten, wo es nur um starke Frauen und ihr europapolitisches Engagement ging. Als Gesprächspartnerinnen konnten wir drei Frauen Europas gewinnen, die mit uns ihre Wünsche und Ängste über die Europäische Union teilten und sich mit uns über die bevorstehenden Herausforderungen austauschten: Gudrun Schmidt-Kärner (Präsidentin des Netzwerkes Frauen Europas und Frau Europas 1999), Dr. Linn Selle (Präsidentin des Netzwerks Europäische Bewegung und Frau Europas 2014) und unsere Bundesausschussvorsitzende Katharina Wolff (Frau Europas 2019). 

 

Gudrun Schmidt-Kärner erzählte, dass sie schon immer neugierig war und sich schon damals nie im Denken einschränken (lassen) wollte und Europa einem genau das ermöglicht. Die ausgebildete Erzieherin und Professorin für Musikpädagogik setzt sich seit vielen Jahren u.a. für die deutsch-russischen Beziehungen ein. Katharina Wolf wurde als entsendete sächsische Staatsbeamtin in Brüssel vom Europavirus infiziert. Mit dem Gefühl, dass Europa viel näher ist als immer gedacht, stellte sie sich der Pegida-Bewegung in Dresden in den Weg und gründete den sächsischen Landesverband der Europa-Union. Für Linn Selle war Europa quasi das normale Programm, aber schnell merkte die Politologin, dass Europa viel zu wichtig ist, um es nur der Politik zu überlassen und so engagierte sie sich viele Jahre in der JEF und in der EUD. 

 

Trotz einer kleinen Teilnehmerschaft wurde in lockerer Runde zu den unterschiedlichsten Themen diskutiert: die Folgen des Brexits, die Verhandlungen des mehrjährigen Finanzrahmens, wie man noch mehr Leute für Europa-Engagement begeistern kann und vieles mehr. Die drei Frauen Europas waren sich einig, dass in den letzten Jahren vor allem der Zusammenhalt in Europa gefehlt hat und nationale Positionen leider viel zu viel Raum eingenommen haben. Einen Kompromiss wurde nur gefunden, wenn man sich auf den kleinsten Nenner einigen konnte und als Zivilgesellschaft war man viel zu sehr damit beschäftigt, das Erreichte zu bewahren und nicht neue Ideen und Visionen zu erarbeiten. 

 

Aber die Gesprächsrunde brachte viel Mutmachendes hervor und das sollte auch das Gebot der Stunde sein: frei nach Perikles „das Geheimnis der Freiheit ist Mut“ und „Vielfalt ist Reichtum“ müssen wir weitermachen und Menschen für unsere Themen begeistern. Die Europa-Union und die Jungen Europäischen Föderalisten haben so viel Potenzial, gerade jetzt wo durch die Fridays for Future-Bewegung nochmal mehr in Gang gesetzt wurde. Wir müssen aufzeigen, dass Klimaschutz nur mit europäischem Handeln zu schaffen sein wird, um somit eine Brücke zu unseren Vereinen zu bauen. Oder beispielsweise die europäischen Städtepartnerschaften mit neuem Leben füllen. Es gilt den europäischen Spirit mit Emotionen zu wecken und das geht nur mit Teilen: Meinungen, Erfahrungen und Kultur. Also packen wir es an und holen dabei noch mehr europabegeisterte Frauen mit ins Boot! 

Frauen machen Europa: ein Rückblick

Anlässlich des diesjährigen Internationalen Frauentages wollte die Europa-Union Berlin ein Zeichen setzen und endlich mal eine Veranstaltung ausrichten, wo es nur um starke Frauen und ihr europapolitisches Engagement ging. Als Gesprächspartnerinnen konnten wir drei Frauen Europas gewinnen, die mit uns ihre Wünsche und Ängste über die Europäische Union teilten und sich mit uns über die bevorstehenden Herausforderungen austauschten: Gudrun Schmidt-Kärner (Präsidentin des Netzwerkes Frauen Europas und Frau Europas 1999), Dr. Linn Selle (Präsidentin des Netzwerks Europäische Bewegung und Frau Europas 2014) und unsere Bundesausschussvorsitzende Katharina Wolff (Frau Europas 2019). 

 

Gudrun Schmidt-Kärner erzählte, dass sie schon immer neugierig war und sich schon damals nie im Denken einschränken (lassen) wollte und Europa einem genau das ermöglicht. Die ausgebildete Erzieherin und Professorin für Musikpädagogik setzt sich seit vielen Jahren u.a. für die deutsch-russischen Beziehungen ein. Katharina Wolf wurde als entsendete sächsische Staatsbeamtin in Brüssel vom Europavirus infiziert. Mit dem Gefühl, dass Europa viel näher ist als immer gedacht, stellte sie sich der Pegida-Bewegung in Dresden in den Weg und gründete den sächsischen Landesverband der Europa-Union. Für Linn Selle war Europa quasi das normale Programm, aber schnell merkte die Politologin, dass Europa viel zu wichtig ist, um es nur der Politik zu überlassen und so engagierte sie sich viele Jahre in der JEF und in der EUD. 

 

Trotz einer kleinen Teilnehmerschaft wurde in lockerer Runde zu den unterschiedlichsten Themen diskutiert: die Folgen des Brexits, die Verhandlungen des mehrjährigen Finanzrahmens, wie man noch mehr Leute für Europa-Engagement begeistern kann und vieles mehr. Die drei Frauen Europas waren sich einig, dass in den letzten Jahren vor allem der Zusammenhalt in Europa gefehlt hat und nationale Positionen leider viel zu viel Raum eingenommen haben. Einen Kompromiss wurde nur gefunden, wenn man sich auf den kleinsten Nenner einigen konnte und als Zivilgesellschaft war man viel zu sehr damit beschäftigt, das Erreichte zu bewahren und nicht neue Ideen und Visionen zu erarbeiten. 

 

Aber die Gesprächsrunde brachte viel Mutmachendes hervor und das sollte auch das Gebot der Stunde sein: frei nach Perikles „das Geheimnis der Freiheit ist Mut“ und „Vielfalt ist Reichtum“ müssen wir weitermachen und Menschen für unsere Themen begeistern. Die Europa-Union und die Jungen Europäischen Föderalisten haben so viel Potenzial, gerade jetzt wo durch die Fridays for Future-Bewegung nochmal mehr in Gang gesetzt wurde. Wir müssen aufzeigen, dass Klimaschutz nur mit europäischem Handeln zu schaffen sein wird, um somit eine Brücke zu unseren Vereinen zu bauen. Oder beispielsweise die europäischen Städtepartnerschaften mit neuem Leben füllen. Es gilt den europäischen Spirit mit Emotionen zu wecken und das geht nur mit Teilen: Meinungen, Erfahrungen und Kultur. Also packen wir es an und holen dabei noch mehr europabegeisterte Frauen mit ins Boot! 

Die Europa-Union Berlin vor Ort

Von den Bürgern Europas für die Bürger Europas! 

 

Unser Anliegen ist es, unsere Mitglieder und Interessierte über aktuelle Europapolitik zu informieren. Dazu organisieren wir Vortragsveranstaltungen, Diskussionsforen, Seminaren. Wir fördern den Dialog zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der Politik.

Seit vielen Jahren richten wir den Europäischen Wettbewerb an Berliner Schulen aus. Unsere Aufgabe ist es, den Nutzen der EU für Berlin und seine Bürgerinnen und Bürger zu zeigen – mit Kampagnen, Aktionen und Informationsständen.

Aktuelle Veranstaltungen & Berichte

Digi Café Europa: Die EU zwischen Krisenbekämpfung, Neustart und Reformen

Wir möchten Sie einladen, gemeinsam mit den Berliner Europaabgeordneten GABY BISCHOFF (SPD/S&D) und DAMIAN BOESELAGER (Volt/Grüne/EFA) am Donnerstag, den 11. Juni 2020 ab 19 Uhr bei unserem digitalen Café Europa über die EU im Modus zwischen Krisenbekämpfung, Neustart und Reformen sprechen. » weiterlesen

Rückblick: digiCafé Europa - Statusupdates aus Brüssel, Rom und Glasgow

Im digitalen Café Europa am 14. Mai 2020 durfen wir Gäste aus Glasgow, Rom und Brüssel begrüßen. Wir wollen von unseren Gästen hören, wie in Großbritannien, Italien und in Belgien bzw. auf Europäischer Ebene der Status der aktuellen Krisenbewältigung ist. Ausführlicher Bericht des Cafés ist hier zu finden.   » weiterlesen

#WeAreInThisTogether - Rückblick

Ce la faremo solo insieme! - Wir schaffen es nur zusammen! Das war gestern vor der Italienischen Botschaft zu lesen. Gemeinsam mit vielen Berliner Bürger*innen und einigen prominenten Politiker*innen haben wir unsere Solidarität zu Italien erklärt. Unter dem Motto #WeAreInThisTogether machten wir klar, dass wir an der Seite aller Italiener*innen stehen. » weiterlesen

digiCafé Europa am 9. April 2020

Auch in den Zeiten des Kontaktverbots wollen wir nicht auf unseren monatlichen Stammtisch verzichten. Deshalb findet das Café Europa ab jetzt vorerst digital statt! Wir freuen uns , dass wir unsere stellvertretende Landesvorsitzende Lisa Paus MdB als Referentin begrüßen dürfen. Sie wird einen kurzen Einstieg rund um die Diskussion der europäische Finanzpolitik in Zeiten der Corona-Krise geben. Alle Details zur Einwahl hier... » weiterlesen

Aus aktuellem Anlass: Brief an unsere Mitglieder

Wegen der Corona-Krise, die unser aller Alltag bestimmt, gestaltet auch die Europa-Union Berlin ihre Verbandsaktivitäten vorübergehend den Umständen entsprechend anders. Dazu findet sich hier ein Brief des Landesvorstands an die Mitglieder der Europa-Union Berlin. Fest steht: Wir machen weiter mit unseren Aktivitäten, wenn auch etwas eingeschränkter und in anderen, neuen Formaten. » weiterlesen

Frauen machen Europa: ein Rückblick

Anlässlich des diesjährigen Internationalen Frauentages wollte die Europa-Union Berlin ein Zeichen setzen und endlich mal eine Veranstaltung ausrichten, wo es nur um starke Frauen und ihr europapolitisches Engagement ging. Als Gesprächspartnerinnen konnten wir drei Frauen Europas gewinnen, die mit uns ihre Wünsche und Ängste über die Europäische Union teilten und sich mit uns über die bevorstehenden Herausforderungen austauschten: Prof. Gudrun Schmidt-Kärner (Präsidentin des Netzwerkes Frauen Europas und Frau Europas 1999), Dr. Linn… » weiterlesen
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