Keine neuen Schlagbäume an den Grenzen!

Die norddeutschen Landesverbände der Europa-Union und der Jungen Europäischen Föderalisten fordern von der dänischen Regierung, keine neuen regelmäßigen Kontrollen an den Grenzen des Königreichs einzuführen. Sie appellieren an das Folketing, die entsprechenden Regierungsbeschlüsse zurückzunehmen und erklären: Grenzkontrollen sind ein Rückschritt für die Entwicklung der Europäischen Union!

Die norddeutschen Landesverbände der Europa-Union und der Jungen Europäischen Föderalisten fordern von der dänischen Regierung, keine neuen regelmäßigen Kontrollen an den Grenzen des Königreichs einzuführen. Sie appellieren an das Folketing, die entsprechenden Regierungsbeschlüsse zurückzunehmen und erklären: Grenzkontrollen sind ein Rückschritt für die Entwicklung der Europäischen Union!

Ein Europa ohne Kontrollen an den Grenzen ist eine der großen Errungenschaften auf dem Weg zur Einheit Europas. Die Bürger Europas genießen es, dass sie von
Helsinki bis Lissabon reisen können, ohne an den Grenzen kontrolliert zu werden.
Die Ankunft von einigen tausend Flüchtlingen aus Nordafrika in der EU darf nicht als Vorwand dafür dienen, die abgeschafften Grenzkontrollen unter anderer
Bezeichnung wieder einzuführen. Auch die Bekämpfung des Drogenhandels kann
kein Argument sein, da dies auch ohne neue Schlagbäume und Zollstationen
möglich ist. Will die dänische Regierung wirklich wieder Schranken zwischen den
Partnern des Schengenabkommens errichten?

„Es ist besorgniserregend, dass zunehmend rechtspopulistische Parteien in Europa
die europäische Einigung bekämpfen und aus innenpolitischen Gründen Stimmung
gegen die EU machen. Die Europa-Union als größte Bürgerinitiative für Europa
fordert: Keine neuen Schlagbäume an den Grenzen!“ erklärte dazu Ex-
Europaminister Uwe Döring als Landesvorsitzender der Europa-Union Schleswig-
Holstein auf dem "Nordlichtertreffen" am vergangenen Wochenende in Lübeck.


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