Public Viewing der Maastricht Debate im Kaffee 9

Volles Haus beim Public Viewing der #Maastricht Debate, wo die europäischen Spitzenkandidat*innen für die Europawahl in einer vom Europäischen Jugendforum organisierten Debatte diskutierten. Zusammen mit der Jungen Europäischen Bewegung (JEB) Berlin-Brandenburg und dem Deutschen Bundesjugendring (dbjr) lud die Europa-Union Berlin ins Kaffee 9 nach Berlin-Neukölln ein. Im Vorfeld der Liveübertragung tauschten sich die Teilnehmer*innen zu ihren Erwartungen an die Kandidat*innen/ Parteien und vor allem Themen wie Jugendarbeitslosigkeit, Klimaschutz und soziales Europa aus.

Es diskutierten Violeta Tomi? (Vereinte Europäische Linke), Frans Timmermans (Progressive Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament), Bas Eickhout (Die Grünen),  Guy Verhofstadt (Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa) und Jan Zahradil (Europäischen Konservative und Reformisten) in drei Themenblöcken: digitales Europa, nachhaltiges Europa und die Zukunft Europas. 

Für ein bisschen mehr Spannung und Konzentration sorgte das vorbereitete „Debatten Bingo“, wo die Teilnehmer*innen in der Debatte gefallene Stichworte angekreuzt werden sollten. Wer eine Reihe vertikal oder horizontal voll hatte, musste laut „Europe“ schreien. Dieses Spiel lockerte die Diskussion nach der Debatte noch etwas auf, wobei es viel Gesprächsstoff gab. Im Vorfeld der Diskussion konnten junge Menschen Fragen stellen. Frans Timmermans von den Sozialdemokraten, sorgte mit seiner Aufforderung „Wählt grün!“ für Irritationen und Lacher, stellte jedoch klar: "Nicht nur die Grünen machen grüne Politik. Wir sind hier nicht in einem Wettbewerb. Das ist kein Schönheitswettbewerb. Es geht um unsere Zukunft". 

Leider wurde nur wenig in den Medien über diese Debatte berichtet, was dafürspricht, dass die Forderung unserer Kampagne „Europa sichtbar machen“ noch lange nicht erreicht ist. Vor allem jetzt im Endspurt des Wahlkampfes müssen nicht nur die europäischen Parteienfamilien noch einen Zahn zulegen, sondern vor allem auch die nationalen Parteien und Medien. Die Zukunft Europas steht auf dem Spiel, weil die Populisten und Nationalisten auf dem Vormarsch sind – es gilt die demokratischen Kräfte zu bündeln und das beginnt schon damit über die Europawahl zu reden und sich für eine proeuropäische Partei zu entscheiden. #Europajetztmachen

Die gesamte Debatte ist hier online verfügbar. Wir danken der Europa-Union Deutschland für die Unterstützung im Rahmen ihrer Bürgerdialogreihe "Europa vor der Wahl - wir müssen reden!"

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