Kampagne zur AGH Wahl 2026
Deine Stimme für Europa in Berlin
Am 20. September 2026 wählen die Berliner:innen ein neues Abgeordnetenhaus. Diese Wahl entscheidet darüber, wie sich unsere Stadt in den kommenden Jahren entwickelt – sozial, wirtschaftlich, demokratisch und europäisch. Entscheidungen, die im Berliner Abgeordnetenhaus getroffen werden, wirken längst über die Stadtgrenzen hinaus, egal ob bei Wohnungsbau, Mobilität, Bildung, Sicherheit, Klimaschutz oder gesellschaftlichem Zusammenhalt. Gerade deshalb kommt es auf eine starke demokratische Beteiligung an.
Als Europa-Union Berlin e.V. und Junge Europäische Föderalist:innen Berlin-Brandenburg e.V. setzen wir uns seit über 70 Jahren für ein demokratisches, offenes und geeintes Europa ein. Unser Ziel ist dabei Europa zu erklären, Europa erlebbar zu machen und Menschen die Möglichkeit zu geben Europa vor Ort mitzugestalten. Die AGH-Wahl ist deshalb auch eine europäische Wahl: Sie entscheidet mit darüber, wie sich Berlin in den kommenden Jahren entwickelt.
Gerade in Zeiten wachsender Polarisierung, gezielter Desinformation und zunehmender Angriffe auf demokratische Institutionen ist Beteiligung wichtiger denn je. Demokratie muss heute, mehr denn je, verteidigt, gestaltet und getragen werden.
Berlin lebt von Vielfalt, Freiheit und europäischem Austausch. Diese Werte brauchen politische Unterstützung und eine aktive Zivilgesellschaft. Jede Stimme zählt dabei. Nicht nur symbolisch, sondern ganz konkret.
Deshalb unser Appell:
Geht wählen.
Informiert euch.
Diskutiert mit anderen.
Und entscheidet mit über die Zukunft unserer Stadt.
Die AGH-Wahl 2026 ist eine Richtungsentscheidung für Berlin – und damit auch für das europäische Berlin.
Demokratie funktioniert nur, wenn wir sie gemeinsam gestalten.
Unsere Forderungen
Weil wir möchten, dass Europa bei den Wahlen nicht zu kurz kommt, haben JEF und Europa-Union konkrete Forderungen aufgestellt.
Wir fordern:
- Europastrategie verbindlich umsetzen: Berlin legt jährlich öffentlich dar, wie die Europastrategie umgesetzt wird, welche EU-Projekte wirken und wo europäische Beteiligung stattfindet.
- Europa in der Landesverfassung handlungsorientiert verankern: Das Bekenntnis zum europäischen Einigungsprozess wird mit einem konkreten Gestaltungsauftrag für Landespolitik, im Bundesrat, in Städtekooperationen und in der Verwaltung verbunden.
- Europabildung lebenslang und niedrigschwellig ermöglichen: Schulen, Volkshochschulen, Bibliotheken, Wettbewerbe, Jugendformate und non-formale Bildungsorte erhalten verlässliche Unterstützung.
- Europakompetenz zur Schlüsselkompetenz der Verwaltung machen: Onboarding, Fortbildungen, Hospitationen und Austauschprogramme werden verbindlich in Land und Bezirken verankert.
- EU-Beauftragte und LAG stärken: Die Bezirke erhalten vergleichbare Aufgabenprofile, ausreichende Ressourcen und bessere landesweite Koordination für Europaarbeit, Fördermittel, Projekte, Kommunikation und Beteiligung.
- Europa im Kiez erfahrbar machen: Ein Mikroförderfonds unterstützt Begegnung, Städtepartnerschaften, Jugendformate, Kultur, Community-Projekte und europäische Kiezspaziergänge.
- Unionsbürger:innen stärker politisch beteiligen: Berlin startet frühzeitig eine mehrsprachige Kampagne zum aktiven und passiven BVV-Wahlrecht von EU-Bürger:innen.
- Europäische Demokratiebildung ausbauen: Berlin stärkt Programme zu Desinformation, Medienkompetenz, Rechtsstaatlichkeit, KI und demokratischer Resilienz.
- Europatag dezentral weiterentwickeln: Aus dem Europatag wird ein stadtweiter Europamonat mit sichtbaren Angeboten in allen Bezirken.
- Berlin als europäische Demokratie-Stadt profilieren: Berlin prüft eine Bewerbung als European Capital of Democracy und entwickelt dafür ein eigenes Demokratieprogramm.
Hier findet ihr die vollständigen Forderungen.
Weitere Informationen
Aber wie funktioniert eigentlich so eine Abgeordnetenhauswahl? Und wofür stehen die Parteien?
Diese Informationen findet ihr hier: weiterführende Informationen